Vom 21. Juli bis zum 25. Juli 2004 findet in Riga die EUROPEADE statt.

Die EUROPEADE ist eins der größten Foren für Volkskunst und Kultur. Der Grundstein für die EUROPEADE wurde von Kunstfreunden aus Italien, Deutschland, Spanien und Frankreich gelegt, die 1963 zum ersten Mal zusammenkamen, und 1964 das Internationale Europeadekomité gründeten, welches auch weiterhin als gemeinnützige Organisation tätig ist. 1964 fand in Belgien die erste internationale EUROPEADE statt, mit dem Ziel, durch die Popularisierung von verschieden Formen der Volkskunst, Freundschaft und Kulturaustausch zwischen Völkern zu fördern, was auch heute noch wichtigstes Anliegen der EUROPEADE ist. Seit dem findet dieses Forum für Kultur und Kunst jährlich in einer anderen europäischen Stadt statt, mit stetig steigender Teilnehmerzahl. Eins der Grundprinzipien dieses Festivals ist es, Gruppen die an einer EUROPEADE teilgenommen haben, auch im nächsten Jahr wieder einzuladen.

Vertreter der teilnehmenden Länder wirken im Internationalen Europeadekomité mit - derzeit sind 38 Länder repräsentiert. Vorsitzender des Europeadekomité ist Bruno Peeters.

Lettland nahm erstmals an diesem Kunstforum nach Wiedererlangung seiner Unabhängigkeit teil. Zu der 1993 in Horsens, Dänemark stattfindenden 30. EUROPEADE, war jeweils eine Tanzgruppe aus den Baltischen Staaten eingeladen. Lettland wurde durch die Tanzgruppe MIÍELIS vertreten, die bereits freundschaftliche Beziehungen zu einer Tanzgruppe aus Horsens hatte. Im folgenden Jahr konnte MIÍELIS aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen, und übergab deshalb seine Einladung an das Ensemble BITÎTE und die Tanzgruppe der mittleren Generation AUDA, deren künstlerische Leiterin Indra Filipsone derzeit auch Lettland im IEK vertritt. An der 1995 in Valenzia, Spanien ausgerichteten 32. EUROPEADE nahmen bereits 12 Tanzgruppen aus Lettland teil.
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